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Liebe Freunde: Da gibt es eine sehr hartnäckige Geschichte, die sich in oberflächlichen Kreisen nach wie vor hält, öfter mal Eingang in (schlecht recherchierte) Influencer-Blogs erhält und aufgrund der wir auch öfter *angehauen* werden. Die Rede ist vom Märchen der “radioaktiven Paranüsse” (Grusel Grusel uiuiuiu!)

Wir wollten mal was dazu schreiben:

Das furchtbare Wort “Radioaktivität” wird oft gleichgesetzt mit der Strahlung eines Kernkraftwerks. Mit bösen Dingen wie den Unglücken von Fukushima oder Tschernobyl, oder aber mit der Gefahr von Atomkraftwerken. Alle richtig – aber nicht vollständig. Denn neben KÜNSTLICHER Strahlung gibt es eben auch NATÜRLICHE. Und (was einige nicht wissen) Wir strahlen ALLE. Du, Du und DU…und Du auch: Wir alle sind radioaktiv!

Radionuklide sind in der Umwelt überall anzutreffen.
Grundsätzlich ist jeder Mensch auf der Erde auf natürliche Weise ionisierender Strahlung ausgesetzt. Niemand kann sich ihr entziehen. Geschichtsfans wissen, dass die Archäologie beispielsweise das Alter organischer Funde mittels der “C14-/Radiokarbon-Methode” bestimmt. Hier wird vereinfacht erklärt der Rest von Radioaktivität in toten Lebewesen gemessen und so das Alter bestimmt. Heißt beispielsweise: Beim Auffinden von Tausende Jahre alten Knochen unserer Vorfahren wird deren Rest-Radioaktivität gemessen und somit relativ genau herausgefunden, wie alt diese sind. Und nein: Das ist nicht möglich, weil die Neandertaler radioaktive Paranüsse gegessen haben, sondern dank natürlicher Radioaktivität.

Wir strahlen Natürlichkeit aus!

Zu den natürlichen Strahlungsquellen gehört z.B. die kosmische Strahlung aus dem Weltall, die innerhalb der Erdatmosphäre mit zunehmender Höhe stärker wird. Aber auch bei der Entstehung der Erde bildeten sich „radioaktive“ chemische Elemente. Aufgrund der großen Halbwertszeit finden sich bis zum heutigen Tag davon Spuren in der Erdkruste, z.B. das „Edelgas“ Radon, aber auch in Mineralien, die radioaktives Radium, Kalium oder Thorium enthalten.

Um zu verstehen, was Paranusskerne mit Radioaktivität zu tun haben, muss man jetzt nur noch wissen, dass der riesige, ca. 50m hohe, aber sensible Paranussbaum ein weit verzweigtes, feines Netzwerk an Wurzeln ausbildet, über das er wichtige Nährstoffe aus dem Boden aufnimmt, um sie an seine Früchte weiterzugeben. So gelangt auch die im Boden enthaltene Radioaktivität mit in die Paranusskerne (die wir allgemeinhin “Nüsse” nennen).
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass beim täglichen Verzehr von zwei bis vier Paranüssen (je nach Größe und Gewicht des Genießenden) der lebenswichtige Selengehalt einerseits optimal gedeckt, die empfohlene Höchstgrenze an Radioaktivität aber weit unterschritten wird.
Fazit: Beim maßvollen Genuss (gilt das nicht für jedes Lebensmittel?) der leckeren Paranüsse besteht keinerlei „radioaktive“ Gefahr. Zumal es sich bei der Paranuss auch nicht um eine „Snack-Nuss“, sondern um ein hochwertiges Nahrungsmittel handelt, bei dem sich ein vollkommen natürliches Sättigungsgefühl einstellt.

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2019-04-26T12:23:52+00:00