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Die Paranuss ist aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe ein wirklich sehr gesunder Snack für jeden. Wir erklären Euch hier die drei wichtigsten Fakten, was die Inhaltsstoffe der edlen Nuss bewirken, und wofür sie gut sind:

1. Eiweiß

Die Paranuss enthält unglaubliche 14 Gramm Eiweiß bei 100 Gramm. Als kleiner Snack nach dem Training, ist sie ideal für eine effektive Eiweißzufuhr für den Muskelaufbau.

Wer viel Sport macht, braucht viel Power und möchte sich so schnell wie möglich wieder regenerieren. Für den Aufbau, den Erhalt und die Reparatur der Muskeln während und nach dem Training braucht man vor allem Eiweiß. Unsere Muskeln bestehen zu 20% aus Eiweiß (Proteine), und vor allem bei viel Sport müssen die richtigen Bausteine über die Nahrung aufgenommen werden. Wichtig dabei ist vor allem der Zeitpunkt, die Menge und die Art der Eiweiße. Eiweiß sollte nach dem Training am besten häppchenweise, in einem Zeitraum von zwei Stunden aufgenommen werden. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, was man für Eiweiße zu sich nimmt. Es ist von Vorteil, die Eiweiße aufzunehmen, die auch tatsächlich in der Muskulatur stecken. Ideal dafür sind Fleisch, einige Gemüsesorten und natürlich Paranüsse. Und letztere nicht nur für Vegetarier!

Stimmt folglich noch die Menge, kann auf jegliche künstliche Riegel, Pulver und weitere Nahrungsergänzungsmittel verzichtet werden.

2. Ungesättigte Fettsäuren

Liest man einen hohen Fettgehalt auf der Nährwerttabelle eines Lebensmittels, denkt der eine oder andere umgehend: “Das ist sicher ungesund!”. Das stimmt so jedoch nicht.

Paranüsse bestehen zu 67% auf Fett, aber gesund sind sie trotzdem! Die Fette sind nämlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, das heißt: Die Paranuss besteht zu 67% aus gesunden Fetten. Ungesättigte Fettsäuren sind wichtige Bestandteile der Zellmembranen unseres Körpers. Sie sorgen dafür, dass sie durchlässig und flexibel bleiben. Zusätzlich wirken sie entzündungshemmend, sind Vorstufen von Hormonen und unterstützen die Zellteilung. Auch unser Gehirn besteht zu einem großen Teil aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Ungesättigte Fettsäuren sind also wichtig für unseren Körper. Viele können wir selbst herstellen, doch andere essenzielle Fettsäuren wie Alpha-Linolsäure (Omega-3) und Linolsäure (Omega-6) müssen wir über die Nahrung zuführen. Mit ein paar Paranüssen am Tag kein Problem!

3. Selen

Kein anderes Lebensmittel enthält so viel Selen wie die Paranuss. Schon eine kleine Menge Paranüsse am Tag decken den Selenhaushalt ausreichend. Es übernimmt einige sehr wichtige Aufgaben in unserem Körper:

Selen aktiviert und steuert die Schilddrüsenhormone. Vor allem bei Kindern ist mit Selenmangel nicht zu spaßen. Da Selen zusammen mit dem Schilddrüsenhormonen T3 und T4 für ein gesundes Wachstum sorgt, kann es bei chronischem Selenmangel zu Entwicklungsstörungen kommen.
Eine weitere Aufgabe des Selens ist die Stärkung des Immunsystems. Ohne das Spurenelement ist die Immunabwehr nicht voll leistungsfähig und das ganze Immunsystem gerät in ein Ungleichgewicht. Man wird anfälliger für Autoimmunerkrankungen und Allergien.

Zusätzlich entgiftet Selen auch unseren Körper. Schädliche Stoffwechselprodukte und unbewusst aufgenommene Schwermetalle werden abgefangen und entgiftet. So haben zum Beispiel Raucher einen erhöhten Bedarf an Selen, da das Spurenelement sie vor den zugeführten Umweltgiften schützen kann.

Zu guter Letzt macht Selen gesund, schön und glücklich! Selen besitzt eine starke antioxidantische Wirkung und schützt somit vor aggressiven Molekülen, die für verheerende Zell- und Gewebeschäden sorgen. Dieser Schutz wirkt sich besonders positiv auf unsere Haut aus und verlangsamt den Alterungsprozess. Außerdem kann es schweren Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Alzheimer vorbeugen. Neben einer schönen Haut sind auch gesunde und kräftige Haare die Folge einer ausreichenden Selenzufuhr. Selen gehört, neben Zink oder Calcium, zu den wichtigen Elementen, die die Haarfollikel mit nährenden Stoffen versorgen. Depressive Gefühle, wie Antriebslosigkeit, Selbstzweifel und Ängstlichkeit können durch einen Selenmangel ausgelöst werden. Denn Selen ist ein wichtiger Baustein für Gehirnbotenstoffe wie das Glückshormon Serotonin. Bei Selenmangel kann der Körper weniger von diesem Hormon produzieren und man bekommt vermehrt schlechte Laune!

2019-07-26T11:51:08+00:00