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Seit genau 100 Jahren bietet HYLEA Paranüsse in höchster Qualität an. Als der gebürtige Deutsche Friedrich Hecker 1884 in Riberalta und Fortaleza im Nordosten Boliviens sein mittlerweile in vierter Generation geführtes Familienunternehmen gründete, ahnte er nicht, wie erfolgreich dieses sein würde. Bis in die 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts sind die Herstellung und der Handel von Naturkautschuk der Haupterwerbszweig. Parallel startet das Unternehmen ab 1919 auch mit der Paranussproduktion und wird hier einer der Pioniere der Paranussbranche.

ÖKOLOGISCH, NACHHALTIG, EINZIGARTIG

Die Vision der Familie Hecker ist es von jeher, ein Modell zu schaffen, das auf eine nachhaltige und ausgewogene Beziehung zwischen Mensch und Natur beruht. Nur so kann Wohlstand geschaffen werden, ohne den Schutz des Ökosystems und die integrale wirtschaftliche Entwicklung zu vernachlässigen. Von Anfang an setzt sich Hylea für den Erhalt des Amazonas-Regenwaldes ein und gleichzeitig auch für die Lebensbedingungen der Menschen, die dort leben. Denn der Regenwald Boliviens ist von jeher von Abholzung bedroht. Geschützt wird er aber, wenn seine Bewohner aus seiner natürlichen Bewirtschaftung ihren Lebensunterhalt erzielen können – z.B. durch die Wildsammlung von Paranüssen, deren Bäume, die nur in einem gesunden Ökosystem Früchte bilden.

Für ihr soziales Engagement erhielt das Familienunternehmen im Jahr 2000 den Orden „El Condor de los Andes“, als höchste Auszeichnung des Landes Bolivien für soziales Engagement. Uns so war bei der Eröffnung der neuen HYLEA-Fabrik in Fortaleza im Juni 2019 eben auch mit prominentem Besuch zu rechnen.

WIR – DIREKT VOR ORT FÜR EUCH

Unser Mannheimer Vorstand Klaus Karch war selbstverständlich nicht nur abermals vor Ort, sondern kam nach über 10 Tagen im Dschungel, übermüdet und unrasiert zwar, aber voller Eindrücke und Impressionen zurück…

Aus dem Tagebuch unseres Vorstands Klaus: links: im Koffer verbergen sich 8 kg Klamotten (inkl. Anzug, Krawatte und Renommier-Schuhe) plus 30kg Kamera-Equipment. / rechts: ein “Transportweg” für Paranüsse von Dörfern nahe des Zentrallagers Girado…

Über 1.500 Sammler aus über 85 Gemeinden sind mittlerweile für HYLEA in Bolivien tätig. Nachdem diese „Hüter des Regenwaldes“ die Paranüsse von Hand aus unberührtem Regenwald sammeln – werden diese zu Sammelstellen gebracht, die Sammler dort direkt und (fairtrade-zertifiziert) entlohnt. Von dort geht es direkt zur Weiterverarbeitung: in Kürze in der neuen HYLEA-Fabrik, direkt in Fortaleza. Dort werden die Nüsse nach (freiwillig eingehaltenen) europäischen Standards schonend verarbeitet. Keine Sorge: Für die neue HYLEA-Fabrik musste kein Regenwald weichen: Auf einer ehemaligen Brachfläche ist hier eine Weiterverarbeitungsanlage entstanden, die (je nach Auslastung) nicht nur bis zu 600 neue Arbeitsplätze für die indigene Bevölkerung vor Ort schafft, sondern mittels neuester Technologie die Paranüsse in einzigartigen Trocknungsöfen haltbar macht – bei vollem Geschmack, versteht sich.

Aus dem Tagebuch unseres Vorstands Klaus: links die neue und modernste Fabrik der Paranuss-Branche von HYLEA. Rechtes Bild: Ernesto Molina mit Klaus und unserer Fotografin Wibke vor der Statue von Ernesto, die im wahrsten Sinn stellvertretend für alle Sammler steht.

NACHHALTIGKEIT: KEINE FOSSILEN BRENNSTOFFE

Energie für diesen Prozess wird zukünftig aus der eigenen Photovoltaik-Anlage direkt vor Ort gewonnen: Dank Sonnen- und Lichtenergie bereitet die einzige Anlage ihrer Art in Bolivien ab Sommer diesen Jahres 100% bio-zertifizierte Paranüsse für den Export nach Deutschland vor.

HYLEA ist damit nach wie vor der einzige Paranuss-Produzent, der eine lückenlos dokumentierbare Produktionskette bio- und fairtrade-zertifizierter Paranüsse, direkt aus unberührten Regenwald Boliviens, nachweisen kann.

Uns so versammelte sich bei der Eröffnung unserer neuen Fabrik durchaus eine recht illustre Gesellschaft direkt vor Ort in Fortaleza: Vom Provinzgouverneur, dem Landwirtschaftsminister, dem WWF, über Presse und Fernsehen, bis hin zu einem Team von National Geographic: Hohe Ehren und Bestätigung für das Familienunternehmen HYLEA, das nach wie vor nach Grundsätzen arbeitet:

„BEI NATURRESSOURCEN MÜSSEN WIR
VON DEN ZINSEN LEBEN,
NICHT VOM KAPITAL.“

FRIEDRICH „FEDERICO“ HECKER
(GRÜNDER HYLEA)


Unser Vorstand Klaus Karch mit Mitarbeitern des WWF vor der Statue von Ernesto Molina

2019-07-26T11:34:34+00:00